Gemeinsam digital - "Mittelstand 4.0 - Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse" - Zemmler Siebanlagen
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Auszug aus „Lausitz Magazin“ Ausgabe 2/2017, Bericht von Jens Taschenberger

 

Ein best practice mit der Zemmler Siebanlagen GmbH in Finsterwalde/Massen.

Gemeinsam mit dem Mittelstandsverband BVMW und der Technischen Hochschule Brandenburg startet Heiko Zemmler mit seinem Industrieunternehmen ins digitale Zeitalter. Ein Bundesprojekt öffnet die Türen, der BVMW steuert die regionale Komptenz bei und Heiko Zemmler die Vision für sein Unternehmen 4.0.

Wie pragmatisch sich Unternehmen in Digitalisierungsprozessen für die Zukunft fit machen können, beweist die Zemmler Siebanlagen GmbH in Massen-Niederlausitz.Sie nutzt dafür das Bundesprojekt „gemeinsam digital“, das in Brandenburg durch das vom BVMW betreute Mittelstand 4.0-Komeptenzzentrum Berlin umgesetzt wird, welches Unternehmen in Berlin und Brandenburg bei ihren Digitalisierungsvorhaben unterstützt. Ziel ist für Zemmler die Optimierung von Produktionsprozessen und weiteres Wachstum…

Das rasche Unternehmenswachstum bringt nun neue Herausforderungen mit sich. Konstruktionsdaten müssen für die wachsende Zahl der Mitarbeiter aktuell verfügbar sein, Änderungen in Bauplänen und beständige Verbesserungen der Anlagen durch Kundenfeedbacks sollen zentral verarbeitet werden und jederzeit zur Verfügung stehen. Viele Unterlagen und die Wartenwirtschaft laufen aber noch papierbasiert. Heiko Zemmler will diese Prozesse schnell digitalisieren und so mehr Wertschöpfung und schnelleres Wachstum ermöglichen: „Bei unseren Siebanlagen haben wir mit Innovationen schnell Marktanteile gewonnen. Diese Dynamik will ich nun mit sinnvoll digital optimierten Prozessen aufrecht erhalten. Wer A sagt, muss auch B sagen!“

Ralf Henkler vom BVMW, dessen exzellentes Netzwerk er ohnehin seit Jahren fürs Geschäft nutzt, bahnte ihm in dieser Phase den Kontakt zum Team des Kompetenzzentrums Mittelstand 4.0. Im ersten Schritt wurden nun bereits die zentralen Prozesse durch die Technische Hochschule Brandenburg identifiziert und analysiert, um zielgerichtet digitale Lösungen zu implementieren. Es geht dabei nicht um Digitalisierung um jeden Preis, sondern um passfähige digitale Lösungen mittels Prototypen, die im laufenden Betrieb erprobt werden können. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum arbeitet dabei auch bei Zemmler mit der sog. Design-Thinking-Methode. So werden im Projekt mehrere Design-Thinking Mikrozyklen durchlaufen. Mittels Prototypenbau und Tests werden Mitarbeiter frühzeitig in die neuen Prozesse eingebunden. Dieser Prozess startetnun bei Zemmler und schon im kommenden Jahr soll die Digitalisierung im Arbeitsalltag umgesetzt sein…

 

Unter „Gemeinsam digital“ können Sie den Stand des Projektes verfolgen und erhalten detaillierte Fakten.